…auch wenn mein Idol Paul Watzlawick genau diese Aufforderung (mit meiner Zustimmung) eigentlich für Nonsens hält. Für mich war dieser kleine (Selbst-)Schubser aber entscheidend, einer wunderbaren Einladung nach Zagreb zu folgen und den Sonntag mit einer individuellen Stadtführung, kroatischem Essen ganz nach meinem Geschmack (Cevapi mit Zwiebeln-reichlich Knoblauch inclusive
) und einem entspannten Wochenendausklang zu verbringen. Das Ganze auch noch bei spätsommerlichem Kaiserwetter. Gut, dass die Verbindung Zagreb-Dresden gar nicht so schlecht ist…
Erkenntnis III: sei spontan! 12. Oktober 2009
Erkenntnis II: posting delay 12. Oktober 2009
PEY-Konferenzreisen können schonmal so interessant sein, dass man komplett das posting vergißt – trotz WLan im Hotel und genügend spannenden Inhalten zu berichten. Aber ein kurzes Fazit: Ptuj ist eine wunderschöne und hochinteressante Stadt. Und das Sahnehäubchen: Das Hotel „Primus“ mit excellenter Ausstattung (Badewanne mit Thermalquellen-Direktspeisung auf dem Zimmer)… großes Kino.
Und wie immer war dies nur der Rahmen für die inhaltliche Excellenz: hochinteressante Gespräche mit politisch interessierten jungen Menschen aus ganz Europa, inhaltsreiche Vorträge und Diskussionen mit kompetenten Rednern und natürlich: Wiedersehen und Party mit vielen paneuropäischen Freunden…
Ptuj! 9. Oktober 2009
…auch bekannt als „Pettau“ in Slowenien, lädt zur Internationalen Konferenz der PEY (Pan-European Youth): „Krisenherde an Europas Grenzen – EU-Aussenpolitik im 20sten Jhdt.“ Also Koffer gepackt, Flug gebucht (Gottseidank gibt’s Sonderangebote von Germanwings! – und den lieben Peter, der mich an die Buchung erinnert;) ) und auf zur ersten Flugreise nach dem letzten Familienurlaub in grauer Vorzeit…
Erkenntnis I: es ist gar nicht so aufwändig, aus der tiefen Provinz zum Dresden-Airport zu gelangen: eine kurze Bahnfahrt nach DD-Klotzsche, in den bereitstehendes Bus zum Airport gehüpft, ausgestiegen, eingecheckt und up we go…
Infekte, Defekte und Eff… 29. September 2009
Jaja, abseits aller schweinemässiger Hysterie gibt es sie auch noch: die „gute, alte“ Haus- und Hofgrippe… Alles tut weh, nix geht mehr so richtig und zum Gesundwerden braucht man (im psychotherapeutisch unerwünschten Sinne von: ich) kein Krankenhaus, aber ein wenig mehr Motivation zum Auskurieren, als ich angesichts dringender Fördervereins- und Mättigstiftungsthemen (Freitag), eines Absolvententreffens (Samstag, alle 2 Jahre, da kann man (sic!) doch echt nicht fehlen…oder gar frühzeitig wieder verschwinden?!) zu investieren bereit war. Damit lag ich und fiel der an sich wichtigste Termin am Sonntag Vormittag: flach. Und das extra angefertigte (Bild!) Mättig-Präsentbrot noch hier im vorbereiteten Karton. Ein Jammer, ein Fauxpas, ein deutlich realisierbares Verbesserungspotential – wie die Freunde der Anglo-amerikanisch-positivistischen Kritikverklausulierung es wohl verkaufstaufen würden…
was bisher geschah… 14. September 2009
Der Bäckerladen ist nun (fast) fertig -Bilder gibt’s hier! Auch von der kleinen Einweihungsveranstaltung – ein Mini-Sektempfang im neuen Laden – gibt es schöne Bilder zu sehen, es waren viele der eingeladenen Freunde und Kunden anwesend. Toni hatte lecker Schokoladensoufflé (mit Waldbeerensauce!) und Quiche Lorraine im Angebot, sehr zur Begeisterung der Gäste.
Auch das neu eingerichtete Lager samt Konditoreiarbeitsplatz wird nun bald einsatzfähig sein – ich habe mit www.bito.de einen tollen Lieferanten für Regale gefunden…
restart again… 13. September 2009
Eine hektische und unbefriedigende Woche, ein erholsame Kurzflucht nach Berlin zu angenehmen Gesprächen und Menschen und abschließend ein wunderbarer Theaterabend in der ehemaligen Bautzener MfS-Sonderhaftanstalt haben folgenden Erkenntnisgewinn ausgelöst: ich habe viel zu lange nicht gebloggt – und zeitmanagementtechnisch hat diese kommunikative Selbstbeschränkung rein gar nichts gebracht! Folgerung: es geht weiter…
Neuigkeit 3: Mach’ neu! 18. Juni 2009
Wenn schon des Füchsens Peter Konzert für uns ausfällt (und an dieser Stelle werde ich keinesfalls verraten, dass unser G.O. (=großer Organisator) Henry den Kartenandrang in DD unterschätzt hat…) machen wir aus seinem o.g. Werk ein Motto für den Somerurlaub in der Bäckerei – und zwar in größerem Umfang als zwei Posts vorab angedeutet: es gibt nicht nur eine neue Verkaufseinrichtung, sondern einen komplett renovierten Laden, einen schicken Stehtisch im Vorraum UND eine kleines Konditoreizimmerchen
.
Ohne die geballte Kompetenz im Freundeskreis wären wir noch längst nicht so weit: Heike hat ein 1a Konzept entworfen, der liebe Matthi baut einen schönen Fußboden, Martin lieferte die Holzideen… und die Tischlerei Kirstein im idyllischen Nachbardorf Waditz baut fleißig an den Möbeln.
Nun heißt’s Daumen drücken – damit am 6. August „alles glänzt – so schön neu…!“
Neuigkeit 2: Konditor an Bord! 26. Mai 2009
Jaja – die „Sahneseite“ der Lebensmittelherstellung hält Einzug in die Bäckerei;) Durch glücklichen Zufall und die ausgepägte Kommunikations- und Kontaktknüpfungsfreude eines besten Freundes (den Namen nenne ich jetzt nicht, weiß doch eh’ jeder, welcher René gemeint ist…) hat sich der Kontakt zu Toni ergeben: Ein junger Konditormeister, der sich entgegen demTrend von West nach Ost orientiert hat, direkt hier in Kubschütz wohnt und sich soeben sehr erfolgreich mit der hiesigen Bäckerei Richter anfreundet
– bald gibt’s sicher sehr viel mehr zu berichten, als Kostprobe schonmal ein Bild der Herrentagstorte, eine der extrem leckeren Arbeits- und Kooperationsproben in letzter Zeit…
ok, ok… 18. Mai 2009
…ich geb’s auf. Mein Zeigefinger schwebte jetzt gefühlte 180min im Kraftfeld über der Maustaste, welche den blogliquidierenden „Ja“-Klick hätte auslösen sollen. Zu der Frage: „Wollen Sie wirklich den gesamten Inhalt löschen?“ fehlt eben noch die Antwortmöglichkeit: „Nein, verdammt, aber ich hab’ mich jetzt einfach so entschieden!“… Stattdessen: „Ja“ oder „Abbrechen“ > typisch binäre Informatikerlogik.
So wird die Welt doch noch um ein paar Neuigkeiten von den Broten, die de Welt bedeuten, bereichert werden.
Generation Bong… 24. März 2009
Nachdem ich gestern bei der prokastinativen Lektüre des „Anti-Pro-Krastinationsleitfadens“ (wider Erwarten ein tolles Buch: „Dinge geregelt kriegen“) motiviert worden bin, über mein Lieblingsthema „Mensch und Arbeit“ nachzudenken, fiel mir ein Eindruck von letzter Woche wieder ein…
Ein Fördervereins-Intermezzo im GK-Unterricht (wie heißt dieser eigentlich zur Zeit?) der 9ten Klassen zum Thema: Studienorientierung. Gähnendes Interesse und die zur wenigstens versuchsweisen Einbeziehung der Schüler von meinem wesentlich jüngeren Vorredner meistbenutzte Vokabel: „chillen“ produzierten folgenden leise gedachten Satz: „Oh – scheinbar ist der große Bruder (der mit dem Golf) aus Indien wieder zurück und hat den Grasduft der weiten Welt mit nach Bautzen gebracht…“ Zumindest wohl den Eindruck, dass es einfach zu viele konkurrierende Alternativen für den Sinn des Lebens gibt, um zumindest an einer Orientierung für die Zukunft zu arbeiten.
Klare Arbeitsteilung also: Einer spricht, der Rest entspannt (aka chillt) und schaut dann mal, was die Umstände an Mindestaktivität erfordern…